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Agritechnica 2013 Spezial - Experten auf der Bühne

"An jedem Agritechnica-Tag diskutierte traction-Chef-redakteur Matthias Mumme mit Experten über verschiedene Aspekte der Landtechnik. Einige Videomitschnitte finden Sie auf www.traction-magazin.de

Dr. Andrea Feiffer: Deutschlands Mähdrescher Expertin berichtete über aktuelle Trends, zukünftige Entwicklungen und verschiedene Druschsysteme.

 

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Blick in die Zukunft

"Fährst du oder ich?" Diese klassische Frage wird zukünftig neu beantwortet. Lange war der Mähdrescher eine Blechbüchse mit beschränkten Kontaktmöglichkeiten zur Außenwelt. Als vollvernetztes Schwarmwesen wird er sich vom Fahrer emanzipieren.

Die Nutzer von Mähdreschern warten auf eine Revolution der Abscheidesysteme. Schließlich ist ein Dreschwerk schon über 200 Jahre alt und es wäre doch an der Zeit etwas ganz neues zu erfinden. Aber so wie das Auto noch lange vier Räder haben wird, so wird auch der Mähdrescher sein Innenleben in absehbarer Zeit nicht großartig verändern. Und dennoch gibt es eine Revolution. Mähdrescher werden smart - sie werden intelligent, sie "denken" mit und voraus, sie übernehmen Tätigkeiten und Entscheidungen und sie werden zu Kommunikationskünstlern.

In 10 Jahren werden Mähdrescher vernetzt unterwegs sein, mit ihrer Umwelt "reden" und in Echtzeit gesteuert und optimiert.

Die mobile Nutzung des Internets macht das möglich. Der neue LTE Standard beim Mobilfunk erlaubt den Expressversand großer Datenmengen an zentrale Server oder in die Cloud. Als rollender Sender und Empfänger wird der Mähdrescher Teil einer großen Internet-Community. (...weiter, siehe Bericht)

 

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Mähdrescher kaufen, mieten oder leasen - Wer die Wahl hat, hat die Qual

Die Frühkaufangebote flattern ins Haus mit verlockenden Prospekten und Angeboten für Mähdrescher. Die Zinskonditionen sind einmalig und man spürt, wie die Lust auf eine neue Maschine aufkeimt. Aber eine Investitionsentscheidung muss auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament stehen und will erarbeitet und abgesichert sein.

Ist die Investition wirtschaftlich sinnvoll?

Diese Frage steht an erster Stelle und kann durch nichts anderes als  kühles Rechnen beantwortet werden. Eine Investitionsentscheidung, die wirtschaftlich falsch ist, kann auch durch niedrige Zinsen, Steuersparmodelle oder tolle Angebote nicht ins Positive gekehrt werden. Es bleibt eine Fehlinvestition.

Ist eine Anschaffung dagegen erforderlich, wirken gute Konditionen wie ein Katalysator auf die zukünftigen Gesamtergebnisse. (...weiter, siehe Bericht)

 

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Assistenzsysteme - was sollen und wollen Fahrer haben ?

Halten Sie sich eigentlich für einen guten Mähdrescherfahrer? Vertrauen Sie auch lieber den eigenen Fahrkünsten als Assistenzsystemen? Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Viele Fahrer lehnen Assistenzsysteme ab - zu teuer, kann ich besser. Zeit, eine Lanze zu brechen.

Menschliches Versagen

Die vielen Katastrophenunfälle in jüngster Zeit zeigen eines - in 90 % der Fälle sind sie geschehen durch menschliches Versagen. Ob das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia durch Übermut von Kapitän Schettino auf einen Felsen gesetzt wurde oder der Zug in Santiago de Compostela entgleiste, weil der Zugführer bei 153 km/h in der Kurve telefonierte, fast immer liegen die Fehler beim Menschen. Da werden Stoppsignale überrollt, Situationen falsch bewertet, sich selbst überschätzt, da fehlen Kenntnisse und Fähigkeiten, da mangelt es an Konzentration usw. (...weiter, siehe Bericht)

 

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Welcher Mähdrescher für wen ?

Der Kauf eines Mähdreschers ist sehr emotionsbeladen. Das ist so ähnlich wie beim Autokauf, wo Befindlichkeiten und Vorlieben eine große Rolle spielen und wirtschaftliche Aspekte oft in den Hintergrund geraten. Darum sieht man in Berlin auch so viele Jeeps.

Dennoch kann man beim Mähdrescherkauf einige Entscheidungshilfen aufstellen. Der Kauftrend zu noch mehr verbauter Leistungskraft bei Mähdreschern ist ungebrochen. Die PS-Zahlen sind sprunghaft angestiegen und bei 600 PS ist noch lange nicht Schluss.

Die Lohnarbeit wird teurer und qualifizierte Fahrer sind knapp. Brauchte man 1950 noch über 30 Stunden um einen Hektar zu ernten, waren es 1990 nur noch eine Stunde und sind es heute weniger als ein halbe Stunde. In Süddeutschland ist eine zunehmende Eigenmechanisierung zu beobachten.

Bei den guten Getreidepreisen und Zukunftsaussichten traut man sich wieder einen eigenen Mähdrescher zu. Gute Gebrauchte im 5 und 6 Schüttlersegment sind stark nachgefragt. Auch die feuchten Erntebedingungen der letzten beiden Jahre, wo manch Dienstleister nicht zeitgerecht anrücken konnte, steckt noch in den Knochen. (...weiter, siehe Bericht)

 

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Der 6. Sinn - Vom Wert der Sensoren

Immer mehr Entscheidungen überlassen wir beim Maschineneinsatz leistungsfähiger Sensorik. Man ist fast geneigt, diesen Maschinen eine Intelligenz zuzusprechen. Und dass, obwohl sie auch nicht einen der fünf Sinne besitzt, die wir Menschen beisammen haben sollten, um als halbwegs intelligent zu gelten. So formulierte einst MÜHLENFELD, Professor für Regel- und Elektrotechnik in Clausthal-Zellerfeld. (... weiter, siehe Bericht)

 

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Ernteauswertung 2012

„Zacharias“ und „Achim“ als Ernteretter
Die deutschen Landwirte haben in diesem Jahr eine Getreideernte von 43,8 Mio. t und eine Rapsernte von 4,4 Mio. t eingefahren. Das sind knapp 5 % mehr als 2011. Auch die Erntebedingungen waren besser als im Vorjahr.

Gerade beim Einsatz der modernsten Großmähdrescher zeigen sich die Diskrepanzen immer deutlicher, die bei kleinen und großen Flächenstrukturen gleichermaßen auftreten. In der Ernteauswertung werden die vielen Schwachstellen kritisch angesprochen.


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Carax – Beerntbarkeit von Raps nach wachstumsregulatorischen Maßnahmen (Großversuch 2011)

In einem Großversuch wurde das Mittel Carax getestet. Eine optimale Einkürzung vor dem Winter und im Frühjahr steigert nicht nur die Erträge. Sie führt auch zu einer verbesserten Pflanzenarchitektur mit gleichmäßiger Abreife. Eingekürzte Bestände haben weniger Biomasse, das erleichtert die Beerntbarkeit mit dem Mähdrescher, wobei Verluste, Aufwand und Kosten sinken. In der Praxis wird der Einsatz von Mitteln interessanter, die einen Zusatznutzen bringen. Dazu gehört für den Praktiker die Beerntbarkeit, weil sich Raps in der zurückliegenden Entwicklung zunehmend schwerer im Drusch handhaben ließ. Die ungleichmäßige Abreife, die unsichere Wahl des Erntetermins und hohe Druschverluste stehen an erster Stelle.

In Nordthüringen wurde ein Großversuch auf ca. 20 ha mit dem Ziel angelegt, Unterschiede in der Wachstumsphase sowie im Erntemanagement mit Ertrag, Kornqualitäten, Mähdrescherleistungen, Druschverlusten und Kraftstoffverbräuchen herauszufinden.


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Studies of physiological effects in the maturation of winter rape by application offungicide Ortiva flowers (large-scale experiment 2010)

Rape is a multi-talent with an impressive success story. Growers are certified with a yield potential of up to 7 t / ha. The farmer takes his hand, everything deadline to get this potential. Precisely as possible fertilizer, herbicides, insecticides and fungicides for a high yield structure are applied. But just when the plant wants to make her last tenth of it is cut off.
What are the causes and contexts?

Modern varieties branch generations deep and intense through the thin sowing. New treatment strategies in plant nutrition and plant protection, to maximize the assimilation and performance. The stocks are more vital. This is clearly visible on the stem Greeningeffekt. The maturation is delayed in older grades three to six days and even in newer varieties by 10 to more than 14 days. Rape leaves its traditional harvest window between winter barley and wheat, and it moves rapidly into the wheat harvest.


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Druscheignung von Maximus-Hybriden bei unterschiedlichen Aussaatstärken (Großversuch 2011)

 

Im Feldversuch wurden folgende Hypothesen überprüft:

-       Halbzwerge setzen höhere Aussaatstärken zuverlässig in Mehrertrag um.

-       Höhere Aussaatstärken führen zu einem homogeneren Pflanzenbestand. Der Anteil feinstängeliger Pflanzen ist größer und die Variabilität der Stängeldicke geringer.

-       Die Abreife ist gleichmäßiger als bei dünnen Beständen. Das wirkt sich auf den Drusch mit Leistung, Verlust und Kraftstoff aus.

-       Die Unkrautunterdrückung ist bei höherer Aussaatmenge verbessert.

In einem Großversuch in Nordthüringen wurden Parzellen mit unterschiedlicher Aussaatstärke von 30, 45 und 60 Körnern/m² in dreifacher Wiederholung angelegt und die Hypothesen überprüft.

 

 

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