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Ernte im Ausnahmezustand

Auf das gute alte Azorenhoch ist kein Verlaß mehr! Nicht nur gefühlt, sondern auch nachweisbar nehmen die schwierigen Erntejahre zu. Die Ausnahme scheint die Regel zu werden. Zeit etwas zu ändern?

Früher Start, spätes Ende

Die Saat ist im Herbst gut in den Boden gekommen, es gab keine Auswinterungsschäden, die Kulturen sind im Frühjahr flott weitergewachsen, die gute Wurzelausbildung bot Schutz vor der Trockenheit und in der Kornfüllungsphase hat es ausreichend geregnet. Die Erträge waren überdurchschnittlich. Selbst bei Ackerzahlen unter 50 kamen über 100 dt/ha Wintergerste und mehr als 50 dt/ha Raps. Die Ernte begann fast zwei Wochen früher als sonst. Bis zum Raps war alles noch euphorisch. Ab Anfang August ging es dann nur noch im stop-and-go Modus...

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Erleichtern Sie dem Fahrer die Einstellung des Mähdreschers per Smartphone. Die neue App "feiffer combine" führt den Fahrer anhand der Druschbedingungen Schritt für Schritt zu den optimalen Einstellwerten. Für jedes Verlustproblem gibt es eine erfolgreiche Antwort.

     

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Wenn Getreide umfällt..........

....... hat der Landwirt ein ziemlich großes Problem.

2014 könnte ein Lagerjahr werden. Durch den milden Winter und das zeitige Frühjahr haben die Bestände einen deutlichen Entwicklungsvorsprung. Die Ausbringung von Wachstumsreglern erfolgte viel früher als sonst, war jedoch bei den niedrigen Temperaturen nicht so erfolgreich. Die Bestände stehen dicht mit längeren Abständen zwischen den Halmknoten.
Auch wenn mit standortgerechter Sortenwahl und angepasster Stickstoffdüngung die Voraussetzungen für eine gute Standfestigkeit geschaffen wurden, kann die Witterung innerhalb eine Tages alles über den Haufen werfen.


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Checkliste zur Ernterallye

Immer wieder fühlen sich die Landwirte vom Beginn der Getreideernte überrascht. Während der Ernte stellt man dann fest, was man hätte besser vorbereiten müssen und gelobt zur nächsten Ernte Besserung. Es ist wie Weihnachten, man hat ein Jahr Zeit sich über Geschenke Gedanken zu machen und diese zu besorgen, aber...


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Agritechnica 2013 Spezial - Experten auf der Bühne

"An jedem Agritechnica-Tag diskutierte traction-Chef-redakteur Matthias Mumme mit Experten über verschiedene Aspekte der Landtechnik. Einige Videomitschnitte finden Sie auf www.traction-magazin.de

Dr. Andrea Feiffer: Deutschlands Mähdrescher Expertin berichtete über aktuelle Trends, zukünftige Entwicklungen und verschiedene Druschsysteme.

 

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Blick in die Zukunft

"Fährst du oder ich?" Diese klassische Frage wird zukünftig neu beantwortet. Lange war der Mähdrescher eine Blechbüchse mit beschränkten Kontaktmöglichkeiten zur Außenwelt. Als vollvernetztes Schwarmwesen wird er sich vom Fahrer emanzipieren.

Die Nutzer von Mähdreschern warten auf eine Revolution der Abscheidesysteme. Schließlich ist ein Dreschwerk schon über 200 Jahre alt und es wäre doch an der Zeit etwas ganz neues zu erfinden. Aber so wie das Auto noch lange vier Räder haben wird, so wird auch der Mähdrescher sein Innenleben in absehbarer Zeit nicht großartig verändern. Und dennoch gibt es eine Revolution. Mähdrescher werden smart - sie werden intelligent, sie "denken" mit und voraus, sie übernehmen Tätigkeiten und Entscheidungen und sie werden zu Kommunikationskünstlern.

In 10 Jahren werden Mähdrescher vernetzt unterwegs sein, mit ihrer Umwelt "reden" und in Echtzeit gesteuert und optimiert.

Die mobile Nutzung des Internets macht das möglich. Der neue LTE Standard beim Mobilfunk erlaubt den Expressversand großer Datenmengen an zentrale Server oder in die Cloud. Als rollender Sender und Empfänger wird der Mähdrescher Teil einer großen Internet-Community. (...weiter, siehe Bericht)

 

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Mähdrescher kaufen, mieten oder leasen - Wer die Wahl hat, hat die Qual

Die Frühkaufangebote flattern ins Haus mit verlockenden Prospekten und Angeboten für Mähdrescher. Die Zinskonditionen sind einmalig und man spürt, wie die Lust auf eine neue Maschine aufkeimt. Aber eine Investitionsentscheidung muss auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament stehen und will erarbeitet und abgesichert sein.

Ist die Investition wirtschaftlich sinnvoll?

Diese Frage steht an erster Stelle und kann durch nichts anderes als  kühles Rechnen beantwortet werden. Eine Investitionsentscheidung, die wirtschaftlich falsch ist, kann auch durch niedrige Zinsen, Steuersparmodelle oder tolle Angebote nicht ins Positive gekehrt werden. Es bleibt eine Fehlinvestition.

Ist eine Anschaffung dagegen erforderlich, wirken gute Konditionen wie ein Katalysator auf die zukünftigen Gesamtergebnisse. (...weiter, siehe Bericht)

 

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Assistenzsysteme - was sollen und wollen Fahrer haben ?

Halten Sie sich eigentlich für einen guten Mähdrescherfahrer? Vertrauen Sie auch lieber den eigenen Fahrkünsten als Assistenzsystemen? Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Viele Fahrer lehnen Assistenzsysteme ab - zu teuer, kann ich besser. Zeit, eine Lanze zu brechen.

Menschliches Versagen

Die vielen Katastrophenunfälle in jüngster Zeit zeigen eines - in 90 % der Fälle sind sie geschehen durch menschliches Versagen. Ob das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia durch Übermut von Kapitän Schettino auf einen Felsen gesetzt wurde oder der Zug in Santiago de Compostela entgleiste, weil der Zugführer bei 153 km/h in der Kurve telefonierte, fast immer liegen die Fehler beim Menschen. Da werden Stoppsignale überrollt, Situationen falsch bewertet, sich selbst überschätzt, da fehlen Kenntnisse und Fähigkeiten, da mangelt es an Konzentration usw. (...weiter, siehe Bericht)

 

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Welcher Mähdrescher für wen ?

Der Kauf eines Mähdreschers ist sehr emotionsbeladen. Das ist so ähnlich wie beim Autokauf, wo Befindlichkeiten und Vorlieben eine große Rolle spielen und wirtschaftliche Aspekte oft in den Hintergrund geraten. Darum sieht man in Berlin auch so viele Jeeps.

Dennoch kann man beim Mähdrescherkauf einige Entscheidungshilfen aufstellen. Der Kauftrend zu noch mehr verbauter Leistungskraft bei Mähdreschern ist ungebrochen. Die PS-Zahlen sind sprunghaft angestiegen und bei 600 PS ist noch lange nicht Schluss.

Die Lohnarbeit wird teurer und qualifizierte Fahrer sind knapp. Brauchte man 1950 noch über 30 Stunden um einen Hektar zu ernten, waren es 1990 nur noch eine Stunde und sind es heute weniger als ein halbe Stunde. In Süddeutschland ist eine zunehmende Eigenmechanisierung zu beobachten.

Bei den guten Getreidepreisen und Zukunftsaussichten traut man sich wieder einen eigenen Mähdrescher zu. Gute Gebrauchte im 5 und 6 Schüttlersegment sind stark nachgefragt. Auch die feuchten Erntebedingungen der letzten beiden Jahre, wo manch Dienstleister nicht zeitgerecht anrücken konnte, steckt noch in den Knochen. (...weiter, siehe Bericht)

 

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Der 6. Sinn - Vom Wert der Sensoren

Immer mehr Entscheidungen überlassen wir beim Maschineneinsatz leistungsfähiger Sensorik. Man ist fast geneigt, diesen Maschinen eine Intelligenz zuzusprechen. Und dass, obwohl sie auch nicht einen der fünf Sinne besitzt, die wir Menschen beisammen haben sollten, um als halbwegs intelligent zu gelten. So formulierte einst MÜHLENFELD, Professor für Regel- und Elektrotechnik in Clausthal-Zellerfeld. (... weiter, siehe Bericht)

 

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Ernteauswertung 2012

„Zacharias“ und „Achim“ als Ernteretter
Die deutschen Landwirte haben in diesem Jahr eine Getreideernte von 43,8 Mio. t und eine Rapsernte von 4,4 Mio. t eingefahren. Das sind knapp 5 % mehr als 2011. Auch die Erntebedingungen waren besser als im Vorjahr.

Gerade beim Einsatz der modernsten Großmähdrescher zeigen sich die Diskrepanzen immer deutlicher, die bei kleinen und großen Flächenstrukturen gleichermaßen auftreten. In der Ernteauswertung werden die vielen Schwachstellen kritisch angesprochen.


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